Die CSU Fraktion im Bayerischen Landtag, unter Federführung der Stimmkreisabgeordneten und Zahnärztin Dr. Andrea Behr aus Würzburg, hat sieben Anträge auf den Weg gebracht, um die zahnärztliche Versorgungslage zu sichern und zu verbessern.
Konkret geht es einerseits um die Anpassung der Gebührenordnung für Privatpatienten an die gestiegenen Kosten. Die Bundesregierung steht hier im Verzug! Moderne Medizin braucht moderne Gebührensysteme.
Auch der Fachkräftemangel macht vor zahnärztlichen Praxen nicht halt. Wir fordern eine bessere Bezahlung für zahnmedizinische Fachangestellte. Stellhebel ist hierbei die Ausdehnung der Refinanzierung. Tariferhöhungen würden somit von den Kostenträgern übernommen.
Investitionen in Digitalisierung sind unerlässlich. Wir brauchen ein Praxiszukunftsgesetz auf Bundesebene, welches die Bereiche IT-Sicherheit, Telemedizin und Telematik abdeckt. Eine digitale Praxis bedeutet nicht nur moderne medizinische Versorgung, sondern auch Entlastung.
Bei der Versorgung der Kinder darf nicht gespart werden! Kinderzahnärzte sollten bei der Befreiung der Budgetierung Kinderärzten gleichgestellt werden. Die Budgetierung muss entfallen, damit ein Mehraufwand nicht an einer finanziellen Obergrenze scheitert.
Parodontitis ist mittlerweile zu einer Volkskrankheit geworden. Die Neubehandlungsfälle für Parodontitis-Prophylaxe sind stark zurückgegangen. Grund dafür ist das GKV-Finanzstabilisierungsgesetz der Bundesregierung. Die Neubehandlungen liegen inzwischen niedriger als vor der Neuregelung. Auch dem müssen wir entgegenwirken.
Die Bundesregierung greift den Zahnärztinnen und Zahnärzten in die Tasche, wir greifen Ihnen unter die Arme!
Der ZBV Unterfranken bedankt sich bei Kollegin Behr für Ihren Einsatz.